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Robert Böhmer (1912-1997)

Robert Böhmer

Herkunft und Elternhaus

Rudolf Böhmer

Rudolf Böhmer (1882-1953) stammte aus Kostel (heute: Podivín) in Südmähren und war der Sohn von Adolf Böhmer (1841-1916) und Rosa Heller. Wie viele andere „Kostler“ zog auch die Familie Böhmer nach Wien. Hier gab es sogar einen humanitären Geselligkeitsverein der „Kostler“. Der Verein wurde im Jahre 1900 gegründet. Er sammelte bei zahlreichen Veranstaltungen Geld und unterstützte damit arme Kostler Kinder.

 

Rudolf heiratete am 19. Feber 1911 in Mariahilf die aus Butschowitz, ebenfalls Mähren, stammende Gisela Diamant (1887-1960). Ein Jahr später wurde am 21. Jänner 1912 Sohn Robert (1912-1997) geboren. Gewohnt hat die Familie in der Siebensterngasse 28, im 7. Bezirk. 

Gisela Böhmer und ihre Söhne Robert und Willy

Später übersiedelten sie in den 9. Bezirk, in die Porzellangasse 43.  Am 9. Jänner 1916 kam der zweite Sohn - Willy - zur Welt. 

 

Sohn Robert hatte von Kindheit an einen Sprachfehler. Die Eltern konsultieren zahlreiche Ärzte, doch niemand konnte helfen. Schließlich ließen sie ihren Sohn sogar von Sigmund Freud behandeln. Aber auch dies brachte keinen Erfolg. Irgendwann haben sich alle an den kleinen Makel gewöhnt und niemand nahm mehr Anstoß daran. Wahrscheinlich blieb Robert diese Eigenheit bis zu seinem Tod erhalten. Robert selbst erzählte später, dass sein Sprachfehler ihm sogar den Zugang zu Mädchen erleichtert hätte. Die Mädchen lachten ihn nicht aus, sondern fühlten sich wohl aus Mitleid ihm zugetan.

Geurtseintrag von Robert Böhmer 1912
Wien, Hietzinger Hauptstraße 120a

Robert Böhmer besuchte in Wien die Handelsakademie und stieg dann in das väterliche Unternehmen ein.

 

Gewohnt hat er damals in einer Wohnung in der Hietzinger Hauptstraße 120a. Das Haus gehörte seiner Mutter Gisela Böhmer. Ab 1941 wird im Adressverzeichnis von Lehmann der Eigentümer als „unbekannt“ angegeben. Interessant ist auch, dass ab diesem Zeitpunkt u.a. der HJ-Führer Haselrieder in diesem Haus wohnte. 

Schuhgroßhandel Rudolf Böhmer

1919 gründete Rudolf im 1. Bezirk in der Zelinkagasse 13 einen Gemischtwarenhandel, wo er alles verkaufen durfte, außer Lebens- und Futtermittel. Eigentlich war es ein Schuhgroß- und -exporthandel. Die Gegend war als „Textilviertel“ bekannt. Hier gab es jede Menge Textilgeschäfte und mittendrin das Schuhgeschäft von Rudolf Böhmer. Einige Jahre später übersiedelte die Firma in die Neutorgasse 15. 

Hutchinson war der wichtigste Lieferant der Schuhfirma von Rudolf Böhmer. Diese Gummiwarenfabrik war 1853 vom amerikanischen Ingenieur Hiram Hutchinson (1808-1869) in Montargis (Frankreich) gegründet worden. 1856 eröffnete er 2 weitere Werke in Mannheim zur industriellen Verarbeitung von Kautschuk.  Er hatte von seinem Freund Charles Goodyear das Exklusivrecht auf das Patent zur Vulkanisation erworben, durfte es aber nur in Europa anwenden. Zunächst wurden Gummistiefel, sowie gummierte Stoffgewebe für Bekleidung und industrielle Anwendungen, u. a. für Luftschiff-Hüllen, hergestellt. 

 

Die Familie Hutchinson blieb der Familie Böhmer immer eng verbunden und sollte in späteren Jahren noch eine besondere Rolle im Leben von Rudolf und Gisela Böhmer spielen.

 

Im Feber 1937 sprengten Schränker in der Nacht die eiserne Kasse in der Schuhfirma auf. Sie erbeuteten lediglich 10 Schilling, während der Sachschaden an die 500 Schilling betrug. 

 

Die Hakoah

Gedenktafel an Rudolf Böhmer auf der Schutzhütte am Semmering

Der SC Hakoah ist ein jüdischer Sportverein in Wien, der 1909 gegründet wurde und ursprünglich zur Pflege des Fußballspieles, der Leicht- und Schwer-Athletik, des Winter- und Wasser-Sportes gegründet wurde. Rudolf Böhmer war in diesem Verein aktives Mitglied. 1933 brachte der Alpenverein den Arierparagraphen zur Anwendung. Dies hatte zur Folge, dass auf allen Alpenvereinshütten Tafeln mit der Aufschrift: „Juden unerwünscht“ angebracht wurden. In Folge davon gründete die Hakoah selbst eine eigene alpine Sektion und errichtete auch eine eigene Schutzhütte am Semmering. Rudolf Böhmer war damals der Präsident des Ski- und Touristikklubs Hakoah und nahm in dieser Funktion auch den Spatenstich für den Bau vor. 1938 wurde die Hütte von der Gestapo allerdings arisiert. Nach Kriegsende ging sie wieder an die ursprünglichen Besitzer retour und wurde bis in die 1970er Jahre auch von der Hakoah genutzt. Durch das nachlassende Interesse an der Hütte, wurde sie dann verkauft. Aber heute noch befindet sich an der Hütte die Gedenktafel an Rudolf Böhmer als Mitbegründer der Ausflugsstätte. 

 

Roberts Gefangenschaft

Ende Mai 1938 war Robert gerade mal 26 Jahre alt. Seine Eltern hielten sich zu der Zeit in Frankreich auf, als er verhaftet wurde. Robert war einer von ca. 5.000 „Aktionsjuden“, die im Zeitraum zwischen Mai und Juni 1938 inhaftiert wurden. Der Hintergrund dieser Aktion war folgender: Bei einer SA-Führertagung schlug der Wiener Gauleiter Odilo Globocnik vor, Hitler das Versprechen zu geben, Wien innerhalb von 2 Monaten von 200.000 Juden zu „säubern“. Dazu müsste man nur einige tausend Juden als abschreckendes Beispiel nach Dachau schicken. Alle übrigen würden dann aus Angst fluchtartig Wien verlassen. Gesagt – getan. Adolf Hitler selbst ordnete dann die Verhaftung von 25.000 bis 30.000 Juden an. Betroffen waren vorwiegend vermögende, gesunde, junge männliche Juden aus allen Bezirken Wiens. 

 

Die Opfer wurden vorerst in eine Schule in der Karajangasse im 20. Bezirk gebracht und von dort nach Dachau transportiert. Vermutlich war darunter auch Robert. Jedenfalls wurde er am 31. Mai 1938 im KZ Dachau als „Schutzhäftling“ registriert. So erging es u.a. auch dem Schriftsteller Jura Soyfer und dem Kabarettisten Fritz Grünbaum, die mit den sogenannten „Prominententransporten“ nach Dachau gebracht wurden.

 

Als Schutzhäftlinge bezeichnete man jene Personen, die ohne richterliche Kontrolle, alleine durch polizeiliche Anordnung inhaftiert und festgehalten wurden. Ordnete die Gestapo „Schutzhaft“ an, hatten Rechtsanwälte auch keine Möglichkeit für ihre Mandanten etwas auszurichten. Es musste nicht einmal der Grund für die Verhaftung bekanntgegeben werden. Die Polizei bzw. die Verantwortlichen für die Führung der Konzentrationslager hatten unumschränkte Macht. Ein solcher Schutzhäftling war z.B. auch Bruno Kreisky.

 

Heute wird als Abkürzung für die „Konzentrationslager“ stets die Buchstabenfolge „KZ“ verwendet. Während der NS-Herrschaft lautete die offizielle Abkürzung allerdings „KL“.  Auch in Robert Böhmers Dokumenten aus dem Konzentrationslager wird „KL“ verwendet. Als Grund für die Änderung gibt es 2 Erklärungen: 

  • Laut Eugen Kogon, einem deutschen Publizisten, Soziologen und Politikwissenschaftler, verwendeten SS-Wachmannschaften die Abkürzung KZ wegen ihres härteren und brutaleren Klanges.  
  • Einer anderen Erklärung zu Folge, sollen die Häftlinge selbst „KZ“ aufgebracht haben. Das „Z“ wäre als Abkürzung für „Zuchthaus“ gestanden.
Registrierkarte v. Robert Böhmer aus dem KZ Buchenwald

Robert war ca. 4 Monate im KZ Dachau inhaftiert. Am 23. September 1938 wurde er dann ins KZ Buchenwald überstellt. Robert wurde als politischer Häftling, Jude und Schutzhäftling geführt. Roberts Sohn erzählte, dass sein Vater ihm einmal berichtet hatte, dass er ein einziges Mal politisch aktiv gewesen sei. Er hatte im März 1938, noch vor Hitlers Einmarsch in Österreich, Flugblätter für Schuschnigg verteilt. Wobei diese Aktion wahrscheinlich weniger seine Sympathie für Schuschnigg zum Ausdruck bringen sollte, sondern vielmehr seine Abneigung gegenüber Hitler. 

 

Es ist schon erstaunlich, wie präzise in Buchenwald alles protokolliert wurde. Nicht nur die Sachen, die die Häftlinge bei ihrer Einlieferung bei sich trugen, auch ihre Kleidungsstücke wurden dokumentiert.  

Dokumentationskarte v. Robert Böhmer aus dem KZ Buchenwald
Kontoauszug des Häftlings Robert Böhmer aus dem KZ Buchenwald

Jeder Häftling verfügte über ein Konto, das in Reichsmark geführt wurde. Für bestimmte Dinge konnten die Insassen Geld beheben und sich z.B. eine Zeitung kaufen oder sich das Lagerleben in irgendeiner Form „erleichtern“. Es wurden aber auch regelmäßig sogenannte „Spenden“ von den Häftlingen verlangt. Damit wurde vermutlich die Freizeitgestaltung der im Lager Dienst versehenden SS-Angehörigen und ihrer Familien finanziert. So wurde z.B. im Juni 1938 ein eigener Zoo für sie auf dem KZ-Gelände errichtet. Die Häftlinge waren für die Fütterung der Tiere und die Reinigung der Käfige zuständig. 

 

Das Konto von Robert wies regelmäßig Eingänge auf. Diese Einzahlungen wurden vermutlich von Angehörigen vorgenommen. Robert gehörte zu den „wohlhabenderen“ Häftlingen, da sein Konto stets einen Habenstand aufwies.  

 

Auch verhängte Strafen wurden peinlich genau mit Grund, Art und Dauer auf einer eigenen Karteikarte festgehalten. Zum Glück ist die entsprechende Dokumentationskarte von Robert leer geblieben.

 

Die meisten Aktionsjuden, die das Konzentrationslager überlebt haben, wurden im Frühjahr 1939 wieder entlassen. Am 25. Feber 1939 wurde auch die Freilassung von Robert angeordnet. Es sollte allerdings noch einige Zeit dauern, bis er tatsächlich wieder in Freiheit kam. Im Feber 1939 brach im Lager wegen der schlechten hygienischen Bedingungen Typhus aus.  Daraufhin wurde das KZ unter Quarantäne gestellt und folglich wurden auch keine Entlassungen vorgenommen. Erst am 13. April 1939 sollte Robert endlich freikommen. Doch auch diesmal kam etwas dazwischen. Der Polizeipräsident von Weimar legte Einspruch gegen den Transport der Häftlinge durch Weimar ein. Am 14. April war es dann endlich soweit. Robert konnte wieder nach Wien zurückkehren. 

Entlassungsschein von Robert Böhmer aus dem KZ Buchenwald

Auch die Entlassung von Robert wurde detailgenau festgehalten. Robert erhielt alle seine Gegenstände, die er bei seiner Inhaftierung bei sich gehabt hatte, wieder zurück. Skurrile Sache am Rande: Er war mit einer Krawatte eingeliefert worden, erhielt aber 2 Krawatten wieder zurück ausgehändigt. Da stellt sich die Frage: Wozu brauchte ein KZ-Häftling Krawatten? 

 

Roberts Sohn, Ronny Böhmer, war mit seiner Familie in Buchenwald und hat dort die Dokumente über den Aufenthalt seines Vaters erhalten. Welche Dokumente das waren und was man alles daraus ablesen kann, erzählt Ronny in einem ergreifenden Video, das Sie sich hier anschauen können. 

Heimkehr und Emigration

Robert wurde später von seinem Sohn Ronny gefragt, was er denn als erstes gemacht hatte, als er wieder in Wien war. Robert antwortete darauf, dass er als erstes zur Maniküre und Pediküre gegangen sei. Das mutet im ersten Moment etwas eigenartig an, aber möglicherweise war das auch ein besonderer Akt der Reinigung. Vermutlich wollte Robert damit alles, was ihm während seiner 11monatigen Haft „unter die Haut und die Nägel“ gegangen war, loswerden. 

 

Roberts Eltern waren die ganze Zeit über in Frankreich geblieben. Das Schuhgeschäft führte Rudolf von dort aus weiter. Es war inzwischen klar, dass Wien für Robert kein sicherer Ort war und er möglichst rasch ausreisen musste. Seine Eltern hatten es geschafft, für ihn ein Visum zu besorgen. Es sollte ihn nach Südamerika bringen. Für die Ausreiseformalitäten musste Robert in der Zentralstelle für jüdische Auswanderung vorsprechen. Dieses Amt befand sich im ehemaligen Palais Rothschild in der Prinz Eugen Straße. Der Beamte, mit dem Robert dort zu tun hatte, war Adolf Eichmann (1906-1962). Das war jener Mann, der später für die Ermordung von ca. 6 Mill. Menschen mitverantwortlich zeichnete und 1962 dafür zum Tode verurteilt wurde. Die Begegnung blieb Robert allerdings durchaus positiv in Erinnerung. Da sagte dieser SS-Beamte doch tatsächlich: „Nehmen Sie Platz, Herr Böhmer“. Nach mehr als einem Jahr KZ war dies ein neues Lebensgefühl für Robert. 

 

Pass v. Robert Böhmer ca. 1939

Nach Absolvierung aller nötiger Behördenwege ging Robert nach Frankreich, um sich dort einzuschiffen und nach Südamerika auszureisen. Kaum, dass er in Frankreich angekommen war, erfolgte im September 1939 der Überfall Hitlers auf Polen. Daraufhin erklärte Frankreich Deutschland den Krieg. Als Konsequenz davon internierte Frankreich alle Staatsbürger Deutschlands, die sich in Frankreich aufhielten. So wurde auch Robert verhaftet, der nach der Annexion Österreichs als deutscher Bürger galt. Bei den Verhaftungen spielte es auch keine Rolle, ob jemand vor den Deutschen auf der Flucht war oder sich aus anderen Gründen in Frankreich aufhielt. Alleine der deutsche Pass reichte aus, um als Feind Frankreichs zu gelten und inhaftiert zu werden. Es ist heute nicht mehr bekannt wo und wie lange Robert interniert war. Er berichtete aber später, dass diese Haft nicht zu vergleichen gewesen war mit dem KZ der Deutschen. Innerhalb dieses Gefängnisses konnte er sich mehr oder minder frei bewegen. 

 

Als er wieder entlassen wurde, nahm Robert ein Schiff nach Südamerika. In Buenos Aires ging er von Bord. Robert hatte dort einen Freund und blieb dann auch in Buenos Aires.  

 

Neubeginn, Familie und Rückkehr nach Wien

Briefkopf von Roberto Bohmer (Robert Böhmer) in Buenos Aires
Robert Böhmer

In Argentinien nannte sich Robert „Roberto Bohmer“. In Buenos Aires lernte Robert auch seine zukünftige Frau, Inge Hamburger (1919-1999) kennen. Sie war mit ihren Eltern aus Berlin nach Uruguay geflüchtet und später dann nach Buenos Aires gegangen.

 

Als das junge Paar ihre Heirat plante, kam es zu Diskussionen über den Ort der Eheschließung. Robert wollte in Buenos Aires heiraten, seine Verlobte in Montevideo. Eines ihrer Argumente gegen Buenos Aires war, dass es in Argentinien keine Möglichkeit einer Scheidung gab. Jedenfalls setzte sich Inge durch und die Hochzeit fand am 6. März 1943 in Montevideo statt. 

 

1943 kam ihr erster Sohn Tomás (Tommy) zur Welt. 1946 erblickte Sohn Ronaldo (Ronny) das Licht der Welt.   

Rudolf und Gisela Böhmer

Roberts Eltern waren zum Zeitpunkt als Hitler in Österreich einmarschierte gerade bei ihrem wichtigsten Lieferanten in Frankreich. Dort blieben sie auch einige Zeit. Hutchison unterstützte sie finanziell, bis sie nach Palästina auswandern konnten. Über diese Hilfe wurde später in der Familie immer mit Dank und Respekt berichtet.

 

Nach dem Krieg kehrten Rudolf und Gisela Böhmer ca. 1949 wieder nach Wien zurück. Sie erhielten ihr Schuhgroßhandelsgeschäft zurück und führten es auch weiter. Als Rudolf im April 1953 starb, übernahm seine Frau Gisela die Führung der Firma. Für Robert war dies aber der Grund, um mit seiner Familie wieder nach Wien zurückzukehren, um seine Mutter zu unterstützen.

 

Ronny Böhmer am Grab seiner Großeltern
Ronny Böhmer am Grab seiner Großeltern

Im November 1960 starb dann auch Roberts Mutter Gisela. Beide Elternteile wurden am jüdischen Friedhof am Zentralfriedhof bei Tor 1, Gruppe 52/ Reihe17/ Nr. 51 bestattet. Dort ruhte schon Roberts Großvater Adolf, der 1916 gestorben war. 

 

Roberts Bruder Willy (1916-1977) hatte Lydia Fürth (1909-2007) geheiratet. Sie war die Tochter von Alfred und Fanny Fürth und eine Cousine von Vera Fürth, der Ehefrau von Bruno Kreisky. Willy und seine Frau emigrierten nach Amerika und lebten bis zu Willys Tod in New York. Lydia heiratete später ein zweites Mal einen gewissen Hrn. Leiner. 

Späte Jahre, Tod und letzte Ruhestätte

Robert und Inge Böhmer

Robert führte bis zu seiner Pensionierung ca. 1980 das Schuhgeschäft weiter.

 

Am 28.6.1997 starb Robert in Wien. Er wurde am Neuen jüdischen Friedhof am Zentralfriedhof beim Tor 4, in der Gruppe 9/Reihe 7/Nr. 7-8 begraben. 1½ Jahre später, am 25.3.1999 folgte ihm seine Frau Inge nach. Sie wurde an seiner Seite beigesetzt. 

Grab von Robert und Inge Böhmer am Neuen jüdischen Friedhof beim Zentralfriedhof Tor 4

Roberts Sohn Tomás lebt mit seiner Familie auf den Philippinen. Ronaldo (Ronny) Böhmer wohnt mit seiner Familie in Wien. Ihm ist es auch zu verdanken, dass ich die Geschichte seines Vaters hier erzählen konnte. Herzlichen Dank dafür! 

 

Möge allen zukünftigen Generationen Hass und Verfolgung erspart bleiben!  


Bildquellen:

  • Alle Fotos: © Ronny Böhmer
  • Geburtseintrag Robert Böhmer: Familysearch 
  • Stelleninserate: 
    • Illustrierte Kronen Zeitung v. 20. 9.1919, Seite 10, Anno ONB
    • Arbeiter Zeitung v. 19. J7.1931, Seite 32, Anno ONB
  • Werbeinserate: 

Quellen:

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Kommentare: 3
  • #1

    Ingrid (Montag, 03 Oktober 2022)

    Danke liebe Karin war wie immer ein sehr interessanter Artikel!

  • #2

    Anneliese (Mittwoch, 05 Oktober 2022 13:18)

    Liebe Karin, danke für den interessanten Artikel, Du hast dich sehr intensiv auseinander gesetzt und ausführlich beschrieben

  • #3

    Gabriele Steindl (Freitag, 14 Oktober 2022 11:01)

    Danke für eine weitere spannende Lebensgeschichte