· 

Familien Jellinek und Jellinek-Mercedes

Der Rabbiner Adolf Jellinek (1820 - 1893)

Rabbiner Adolf Jellinek

Adolf Jellinek wurde am 29. Oktober 1820 in Drslavice (Republik Tschechien) geboren. Er entstammte einer tschechischen Branntweinerfamilie, verlor aber schon sehr früh seine Eltern. Sein Bruder Herrmann war Schriftsteller, Journalist und Revolutionär (Details siehe weiter unten). Sein zweiter Bruder Moritz war Ökonom und Gründer der Budapester Straßenbahn

 

Adolf Jellinek war ein jüdischer Gelehrter und Rabbiner und einer der hervorragendsten Kanzelredner seiner Zeit. Er selbst nannte sich nie Rabbiner, sondern immer Prediger. Er verfasste zahlreiche Werke zur jüdischen Religionsphilosophie und Religionsgeschichte.

 

Jellinek gehörte der Gruppe der alteingesessenen liberalen Juden an. Als immer mehr orthodoxe Juden in Wien zuzogen, gab es Spannungen zwischen den Gruppen. Um die Einheit der Gemeinde zu retten, rangen sich Adolf Jellinek und sein orthodoxer Kollege Salomon Spitzer zu einem Kompromiss beim Gottesdient durch. Die Gebete der orthodoxen Juden, die von den Reformern als unzeitgemäß empfunden wurden, sollten nur mehr im Stillen gesprochen werden. Dafür verzichteten die liberalen Juden auf das Orgelspiel, das man aus der christlichen Kirche übernommen hatte. 

 

Jellinek wirkte der fortschreitenden Assimilation der Juden mit der „Wissenschaft des Judentums“ entgegen. Es war dies eine reformorientierte Strömung in der deutschsprachigen jüdischen Welt. Gleichzeitig setzte sich Jellinek für die Errichtung einer  jüdischen Ausbildungsstätte in Wien ein. Das Vorhaben wurde 1863 mit der Gründung des Wiener "Bet haMidrasch" verwirklicht. Während der Name ein orthodoxes Lehrhaus vermuten ließ, verschrieb sich dieses Institut aber hauptpsächlich der freien Forschung und Wissenschaftlichkeit. Hier versuchte man, die herrschenden Gegensätze innerhalb der jüdischen Gemeinschaft zu überwinden. 

 

1867 verfasste Jellinek eine Lobrede auf den standrechtlich erschossenen Kaiser Maximilian von Mexiko, den jüngeren Bruder des österreichischen Kaisers. Darin spielte er deutlich auf seinen eigenen  jüngeren Brüder an, der ebenfalls von einem Militärtribunal hingerichtet worden war. Adolf Jellinek  forderte gemeinsam mit christlichen Klerikern die Abschaffung der Todesstrafe für politische Handlungen sowie eine Reform der Gerichtsverfahren. Früh setzte er sich auch gegen den aufkeimenden Antisemitismus zur Wehr. Einer seiner Forderungen nach Gleichstellung der Juden mit den Christen kam Kaiser Franz Joseph mit dem Emanzipationsgesetz von 1867 nach. Auch als der organisierte politische Antisemitismus gegen Ende des Jahrhunderts das jüdische Leben in der Donaumonarchie regelrecht bedrohte, stärkte der Kaiser seinen jüdischen Untertanen den Rücken. Mehrmals wies er seine Minister zurecht: "Ich dulde keine Judenhetze in meinem Reiche." Das brachte ihm den Beinamen "Judenkaiser" ein. Die jüdische Bevölkerung in den Kronländern rechneten es dem Kaiser hoch an, dass er sich für sie einsetzte. Auch Adolf

Ehrengrab des Rabbiners Adolf Jellinek am Zentralfriedhof

Jellinek verehrte den Kaiser. So sagte er 1885 in einer Predigt im Leopoldstädter Tempel: "Kein Fürst aus dem glorreichen Hause Habsburg hat sich unseren Brüdern in Österreich so huldvoll bewährt wie unser geliebter Monarch. Auf das erlösende Wort unseres erhabenen Regenten fielen die Fesseln, welche die Juden in Österreich drückten." 

 

Verheiratet war Adolf Jellinek mit Rosalie Bettelheim, der Tochter eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns aus Budapest. Sie hatten 5 Kinder, wobei nur über die 3 Söhne Georg (österreichischer Staatsrechtler, 1851-1911), Max Hermann und Emil mehr bekannt ist. Rosalie starb am 2. August 1892 im Alter von 60 Jahren und wurde am jüdischen Friedhof in Baden/Wien bestattet. Adolf Jellinek starb ein Jahr später, am 28. Dezember 1893, an einer Darmverschlingung. Begraben wurde er in einem Ehrengrab in der Zeremonienallee im alten jüdischen Teil des Zentralfriedhofs in der Gruppe 5B/Reihe 1/Nr. 2, nahe beim Tor 1 . 

 

Der Revolutionär Hermann Jellinek (1823 - 1848)

Hermann Jellinek wurde am 9. Februar 1823 in Drslavice (Republik Tschechien) geboren und war ein jüngerer Bruder des Rabbiners Adolf Jellinek. Wie sein Bruder besuchte er eine Talmudschule in Proßnitz (Tschechische Republik), wo er auch Sprachen erlernte und jüdische Reformbestrebungen kennenlernte. Er beschäftigte sich mit den Lehren von Immanuel Kant und Friedrich Wilhelm Schelling und verfasste auch selbst kleinere Aufsätze zu philosophischen und theologischen Themen. Damals beabsichtigte er noch Rabbiner zu werden. Später lehnte er jede Religion ab. 1838 ging er nach Prag, wo er sich dem Studium der deutschen Philosophie widmete. 1842 wechselte er an die Universität Leipzig, wo er sich mit Naturwissenschaften, Volkswirtschaft und sozialistischen Ideen befasste. Erstes Aufsehen erregte er, als er anlässlich des 200. Geburtstages von Gottfried Leibniz in einem Vortrag gegen dessen Philosophie polemisierte. Sein Ton, auch in seinen Schriften, war stets polemisch, aggressiv und oft sarkastisch. 

 

Als Hermann Jellinek sich politischen Themen zuwandte, führte seine Radikalität zur Entfremdung von seinem älteren Bruder. Zwar konnte Hermann noch in Leipzig promovieren, aber seine politischen Aktivitäten führten 1847 zu seiner Ausweisung aus dem Königreich Sachsen. Auch aus Berlin wurde er bald verjagt. Im Revolutionsjahr 1848 kam er nach Wien und wurde Herausgeber der Schriftenreihe "Kritischer Sprechsaal" und verfasste mehrere Leitartikel für die "Österreichische Allgemeine Zeitung". Darin attackierte er das Haus Habsburg aufs Heftigste. Ebenso war er in der Zeitschrift von  Alfred Julius Becher  "Der Radikale" oft mit polemischen politischen Artikeln vertreten. 

Denkmal für die erschossenen Revolutionäre von 1848 Jellinek, Becher, Messenhauser und Blum im Währinger Park

Nach der Niederschlagung des Wiener Oktoberaufstands 1848 durch Feldmarschall Alfred Fürst zu Windisch-Graetz und der Ausrufung des Kriegsrechts wurde Hermann Jellinek am 9. November 1848 verhaftet. Als einer der Haupträdelsführer wurde er zusammen mit Alfred Julius Becher durch ein Militärtribunal zum Tode durch den Strang verurteilt. Jellinek hatte während des Tribunals seine Richter verbal derart gereizt, dass man ihm mit körperlicher Züchtigung drohte. Bemühungen, ihn zur Distanzierung vom Inhalt seiner Schriften zu bewegen, blieben fruchtlos. Am Abend vor seiner Hinrichtung schrieb er noch, dass man zwar ihn, nicht aber seine Ideen erschießen könne. Da kein Henker verfügbar war, wurden die Verurteilten standrechtlich erschossen. Ebenfalls erschossen wurden die Revolutionäre Cäsar Wenzel Messenhauser und Robert Blum, die bewaffneten Widerstand geleistet hatten. Die Exekution erfolgte am 23. November 1848. Hermann Jellinek starb mit 25 Jahren. Im Währinger Park wurde im Andenken an die Revolutionäre ein Denkmal errichtet.

 

Der Germanist Max Hermann Jellinek (1868 - 1938)

Max Hermann Jellinek

Adolfs Sohn Max Hermann wurde am 28. Mai 1868 in Wien geboren. Er genoss zunächst Privatunterricht und besuchte dann das Franz-Josephs-Gymnasium in Wien. Danach studierte er germanische, allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaften an der Universität Wien. Ein Semester absolvierte er in Heidelberg. 1889 promovierte er zum Dr. phil. Er habilitierte bereits 1892. Bis 1900 musste der Dozent allerdings auf eine Ernennung zum a.o. Professor warten. Angeblich hing dies mit der antisemitischen Stimmung in Wien zusammen. Offensichtlich gab es an der Uni Wien aber ein Stellenproblem. Er wurde nämlich beauftragt Lehrveranstaltungen für Studienanfänger, Ausländer und Lehramtskandidaten mit Deutsch als Nebenfach zu halten. Dies entsprach allerdings gar nicht seinem Forschungsschwerpunkt. Er befasste sich vor allem mit mittelalterlicher Literatur sowie der Geschichte der germanischen und deutschen Sprache. 

 

Von 1906 bis zu seiner Emeritierung 1934 wirkte Max Hermann dann als ordentlicher Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Wien. Er wurde mit dem Offizierskreuz des österreichischen Verdienstordens ausgezeichnet. Die Wiener Akademie der Wissenschaften ernannte ihn 1919 zu ihrem korrespondierenden Mitglied. 1936 wurde ihm die Ehre einer Bestellung als Honorarprofessor zuteil. Bald darauf erkrankte Max Hermann allerdings schwer. Nach dem „Anschluss Österreichs“ wurde ihm der Lehrauftrag entzogen und man vertrieb ihn von der Uni Wien. Er starb am 6. Mai 1938 und fand im Familiengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof seine letzte Ruhestätte (siehe unten: Familiengrab).

 

Im Jahr 1968 wurde in Wien-Floridsdorf (21. Bezirk) die Max-Jellinek-Gasse nach ihm benannt. 

 

Der Diplomat Emil Jellinek (1853 - 1917)

Emil Jellinek und seine Tochter Mercedes

das schwarze Schaf der Familie wird Diplomat 

Emil war das Sorgenkind in der Familie des Rabbiners Adolf Jellinek. Er kam am 6. April 1853 in Leipzig zur Welt. Mehrfach wechselte er die Schule, kam mit 16 bei der Eisenbahn unter und ging mit 19 nach Frankreich. Durch die Beziehungen seines Vaters holte ihn der österreichische Konsul in Tanger  in den diplomatischen Dienst. In Algier lernte er auch seine Frau Rachel kennen. Mit seinem Schwiegervater startete er einen Tabakhandel, der ihn schon bald wohlhabend machte. Nebenbei übernahm er eine Funktion für eine französische Versicherungsgesellschaft, für die er auch in Wien eine Zweigstelle errichtete. 

Villa Mercedes in Baden/Wien

Er zog mit seiner Frau und den drei Kindern nach Baden bei Wien, wo er eine prächtige Villa in der Wiener Straße 45 bauen ließ. Er nannte sie nach seiner Tochter "Villa Mercedes". In Nizza hatte die Familie einen zweiten Wohnsitz. Dort konnte Emil Kontakte zum heimischen Adel knüpfen. Nach dem frühen Tod seiner Frau beschäftigte sich Emil immer intensiver mit der Faszination Automobil. Er besaß bereits einen Benz, der ihn allerdings nicht überzeugte. 1896 reiste er nach Cannstatt um Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach zu treffen und sich Informationen aus erster Hand zu besorgen. Daraufhin bestellte er nicht nur seinen ersten Daimler-Wagen (6 PS und max. Geschwindigkeit von 24 km/h), sondern verkaufte in Folge auch selbst Daimler-Autos und das vorwiegend in den höchsten Kreisen der Gesellschaft. 

Emil Jellinek als "Monsieur Mercedes" bei einem Autorennen

Wie ein Auto zu seinem Namen kam

Um den Vertrieb anzukurbeln, meldete Emil die Daimler-Automobile bei Autorennen an.  Er selbst fuhr unter dem Pseudonym  "Monsieur Mercedes" mehrere Siege ein. Schon bald gingen mehrere Autos unter dem Namen "Team Mercedes" an den Start. Immer wieder forderte er von Daimler stärkere und schnellere Fahrzeuge. 1900 verunglückte ein Rennfahrer von Jellineks Wagen "Mercedes II" tödlich. Jellinek bedrängte Maybach allerdings mit der Entwicklung weiterzumachen.

das erste Automobil Mercedes

Das Ergebnis war das erste moderne Automobil, das den Namen "Mercedes 35" trug. In den folgenden Autorennen war dieses Auto der absolute Gewinner. 1902 wurde der Name "Mercedes" von der Daimler Motorengesellschaft als Warenzeichen angemeldet und gesetzlich geschützt.  Jellinek ließ sogar seinen Familiennamen auf Jellinek-Mercedes ändern. In späteren Jahren stieg er wieder bei Daimler aus und widmete sich nur mehr seiner diplomatischen Karriere. Kurz vor dem 1. Weltkrieg sollte Jellinek in Österreich für seine französischen Besitzungen besteuert werden. Daraufhin überschrieb er seine Badener Villa seinen Kindern und kehrte Österreich den Rücken. Er blieb mit seiner 2. Frau Madelaine Anais, mit der er weitere 4 Kinder hatte, in Nizza. Dort starb er 1917 im Alter von 64 Jahren.  Er wurde auf dem Cimetière du Chateau in Nizza beigesetzt.

 

Mercedes Jellinek (1889 - 1929) die Namensgeberin eines Autos

Mercedes Jellinek-Mercedes

Mercedes Jellinek wurde am 16. September 1889 in Wien geboren. Sie war der ausgesprochene Liebling ihres Vaters Emil. Nach ihr benannte ihr Vater seine Villa in Baden/Wien. Als 11 Jährige wurde sie auch zur Namenspatronin eines Daimler-Autos. In weiterer Folge wurde ihr Vorname als Markenname eingetragen und auch der Name ihrer Familie in Jellinek-Mercedes geändert.  Mercedes selbst besaß nie ein Auto.

 

Mercedes heiratete im Alter von 19 Jahren den österreichischen Adeligen Karl Freiherr von Schlosser.  Aus der Ehe gingen die Kinder Elfriede (geb. 1912) und Hans-Peter (geb. 1916) hervor. 1926 ließ sich das Paar nach 17 Ehejahren scheiden. Mercedes heiratete kurz darauf den Bildhauer Rudolf Baron von Weigl, der aber kurze Zeit danach an Schwindsucht starb. Mercedes Jellinek-Mercedes starb am 23. Feber 1929 im Alter von 39 Jahren an Knochenkrebs. 

 

Während des Nationalsozialismus wurden ihre Familienmitglieder verfolgt. Der Sohn Mercedes', Hans-Peter, wurde während der deutschen Besetzung Frankreichs von der Gestapo verhaftet und 1944 durch die US-Army gerettet. 

 

Der Schriftsteller Raoul F. Jellinek-Mercedes (1888 - 1939)

Raoul Ferdinand Jellinek-Mercedes

Raoul Fernand Jellinek-Mercedes kam am 18.06.1888 als Sohn des Diplomanten Emil Jellinek und dessen Frau Rachel in Algier zur Welt. Gemeinsam mit seinem Halbbruder Guy war er förderndes Mitglied des Wiener Musikvereins. Er besaß eine umfangreiche Musikalien- und Gemäldesammlung sowie eine Bibliothek, die sich in seinem Wohnhaus in der Wienerstraße in Baden bei Wien befand. Verheiratet war er mit Leopoldine Weiss

 

Nach dem Anschluss Österreichs im Juli 1938 wurde er aufgefordert, seine Vermögensverhältnisse gemäß der „Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden" offenzulegen. Er versuchte einen Nachweis aufzutreiben, dass er nur zweiten Grades jüdischer Abstammung sei. Der Geburtsnachweis in Algier enthielt allerdings keine Information über die Religion der Eltern und Großeltern. Sein Besitz wurde daher als jüdisches Eigentum deklariert und seine Verfügungsmöglichkeiten wurden eingeschränkt. Nach einer Amtshandlung des Vollziehungsbeamten erschoss sich Raoul am 10. Februar 1939 in Baden/Wien.  Seine letzte Ruhestätte fand er im Familiengrab (siehe unten) auf dem Wiener Zentralfriedhof. 

 

Um die Judenvermögensabgabe in der Höhe von 32.000 Reichsmark begleichen zu können, musste seine Witwe ihre Wertsachen und Immobilien weit unter Wert veräußern. Die Sammlung Raouls, mit weit über tausend Bänden von Gesamtausgaben deutscher Musiker aus dem Verlag Breitkopf & Härtel, wurde von der Gestapo beschlagnahmt und gelangte 1940 in die Musikbibliothek in Essen. Leopoldine Jellinek-Mercedes brachte im Mai 1962 einen Rückstellungsantrag in der Republik Österreich ein. Dieser wurde aufgrund einer nicht fristgerechten Einreichung abgewiesen. Als die deutschen und österreichischen Bibliotheken ihre Bibliotheksbestände auf Restitutionsfälle durchsahen, wurde der Bestand in Essen eher zufällig entdeckt. Obwohl die Stadt Essen auf Verjährung berufen hätte können, erhielt Andrée Jellinek-Mercedes (1906–2003), die Halbschwester von Raoul, 2002 eine Entschädigung für die Büchersammlung. Vertreten wurde sie durch ihren Schwiegersohn, den österreichischen Diplomaten Ludwig Steiner (1922 - 2015). Sowohl Andrée, als auch Ludwig Steiner wurden im Familiengrab auf dem Zentralfriedhof bestattet

 

Das Familiengrab Jellinek-Mercedes

Familiengrab Jellinek-Mercedes am Zentralfriedhof in Wien

Das Familiengrab der Familie Jellinek Mercedes befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof in der Gruppe 59C, Nr. 26. Leicht zu erreichen ist es vom Tor 2 aus. Es liegt gleich hinter der Kirche zum Hl. Borromäus.

 

In diesem Grab fand Emils Bruder Max Hermann seine letzte Ruhestäte. Auch Emils Kinder Mercedes, Raoul Fernand und Adrienne Alexander (Andrée) liegen hier begraben. Ebenfalls hier beigesetzt wurden Raouls Gattin Leopolinde und deren Tochter Danielle.  Zuletzt wurde 2015 Danielles Ehemann, Ludwig Steiner, hier bestattet.

 

Am Grabstein ist fälschlicherweise 1899 als Geburtsjahr von Mercedes ausgewiesen. Tatsächlich wurde sie 1889 geboren. Gestaltet wurde die Figur am Grabmal vom Kärntner Bildhauer Kassin. Er gab der Trauergestalt die Gesichtszüge von Mercedes. Sie diente ihm auch als Modell für die Figur der Undine am Undinebrunnen in Baden bei Wien. 


Bildquellen:

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Franz Mezera (Freitag, 02 Juli 2021 15:33)

    .......sehr, sehr interessant!

    Herzlichst
    franz mezera