Basilio Calafati (1800-1878) war ein Zauberkünstler, Praterbuden- und Gasthausbesitzer im Wiener Prater. Sein Ringelspiel mit einem riesigen "Chineser" wurde zum Inbegriff für den Wurstlprater. Sein Sohn Theodor führte den Familienbetrieb weiter, bis ihn seine Witwe verkaufte. Noch heute erinnern eine "Calafati-Statue" und eine überlebensgroße Figur von Basilio Calafati an den geschäftstüchtigen Mann.
Valerian Gillar (1839-1927) war ein Kunstschlosser und k.k. Hoflieferant. Seine Expertise lag vor allem bei Altar- und Kommuniongittern, Beleuchtungskörpern, Balkon- und Treppengeländern, Kaminschirmen, Grabumzäunungen, Glashäusern und vielem mehr. Besonders auffällig ist sein Grabmal, das ein Meistermerk der Schmiedekunst darstellt.
Franz Alt war ein bedeutender Maler des 19. Jahrhunderts. Gelernt hatte er das Handwerk von seinem Vater Jakob Alt, der ebenfalls ein bedeutender Maler war. In Adelskreisen war Franz Alt heiß begehrt, um die Interieurs von Schlössern und Landsitzen zu malen. Für Graf Casimir Esterházy war er so etwas wie sein Haus- und Hofmaler. Trotz seines Talentes und seiner großartigen Werke stand er zeitlebens im Schatten seines berühmten Bruders Rudolf von Alt.