Private Gräber

Eugen Ketterl (1859-1928)
Private Gräber · 17. September 2023
Eugen Ketterl war der letzte "erste Leibkammer" Kaiser Franz Josefs. Da er seine Erinnerungen in einem Buch veröffentlichte, haben wir auch heute noch Einblick in seinen Arbeitsalltag. Nach dem Tod des Kaisers gab es allerdings einige Rechtsstreitigkeiten um die Pensionszahlungen einiger Hofbediensteten. Eugen Ketterl trat als Hauptkläger auf.

Ignaz Bösendorfer (1796-1859)
Private Gräber · 18. Juli 2023
Ignaz Bösendorfer gründete das Klavierbauerunternehmen "Bösendorfer" in Wien. Er legte Wert auf höchste Qualität, gediegene Ausführung und guten Klang. Er war der erste Klavierbauer, der den Titel "k.k. Hof-Kammer-Pianoforte-Verfertiger" verliehen bekam. Seine Instrumente erzielten Weltruhm. Bei den Musikern waren seine Klaviere sehr beliebt. Diese hielten sogar dem Spiel von Franz Liszt stand. Sohn Ludwig führte das Unternehmen nach dem Tod des Vaters fort.

Johann Freiherr v. Habrda (1846-1916)
Private Gräber · 18. Juni 2023
Johann Habrda lernte den Polizeidienst von der Pike auf. Als Kommisär wachte er in Laxenburg über Kronprinz Rudolf. Nach dessen Selbstmord war er an der Beseitigung der Leiche von Mary Vetsera in Mayerling beteiligt. Als Polizeipräsident führte er u.a. die Daktyloskopie ein, zentralisierte das Polizeiwesen, errichtete das Polizeigebäude auf der Rossauerlände und gründete das Polizeimuseum. Zur Pensionierung 1907 wurde er in den Freiherrenstand erhoben.

Margarethe Manhardt (1906-1926)
Private Gräber · 07. Juni 2023
Margarethe Manhardt war ein junges Mädchen aus der Steiermark, das in Wien als Hausgehilfin arbeitete. Bei einem Spaziergang mit den beiden Kindern des Hauses, kam es zu einem Unfall, bei dem Margarethe starb. Mit letzter Kraft rettete sie aber die Kinder. Sie wurde als Heldin gefeiert. Zu ihrem Begräbnis strömten Menschenmassen und es wurde für ein Grabmal gespendet. Auch ein Denkmal erinnert heute noch an Margarethe und den Vorfall.

Familie Zwieback - Teil 4
Private Gräber · 02. April 2023
Emanuel Zwieback gründete mit seinem Bruder Ludwig das berühmte Unternehmen "Ludwig Zwieback & Bruder". Später eröffnete er ein eigenes Modehaus, das sein Sohn Oskar weiterführte. Der jüngste Spross der Familie Zwieback-Miskolczy, Josef Miskolczy, führte eine Gummiwarenfabrik. In Traiskirchen expandierte der Betrieb. Er war der Schöpfer des Namens "Semperit". Schließlich musste er das Unternehmen allerdings verkaufen.

Familie Zwieback - Teil 3
Private Gräber · 17. März 2023
Der Familienzweig Ludwig Zwiebacks führte u.a. das bekannte Modegeschäft auf der Kärtnerstraße. Tochter Ella Zwieback war eine weibliche Ausnahmeerscheinung ihrer Zeit. Tochter Gisela heiratete wie ihre Schwester Malwida in die k.k. Juwelierfamilie Zirner ein. Einige Mitglieder der Fam. waren musikalisch hochbegabt. Der Schauspieler August Zirner ist ein Urenkel von Ludwig Zwieback. Die Familiengeschichte erzählt von vielen Erfolgen, aber auch von traurigen Schicksalsschlägen.

Familie Zwieback - Teil 2
Private Gräber · 26. Februar 2023
Aus dem Familienzweig Samuel Zwieback ging u.a. Sohn Josef hervor. Er gründete mit seinem Vater und seinen Brüdern die Unternehmen "Josef Zwieback & Bruder" und "Josef Zwieback & Co". Das Modehaus auf der Mariahilferstraße machte immer wieder Schlagzeilen. Die Familienunternehmen mussten noch vor Kriegsbeginn schließen. Das NS-Regime brachte einigen Familienmitgliedern den Tod, andere konnten sich durch Emigration in Sicherheit bringen bzw. überlebten mit viel Glück.

Familie Zwieback - Teil 1
Private Gräber · 12. Februar 2023
Die große jüdische Familie Zwieback stammte aus Ungarn und war vorwiegend in der Mode- und Bekleidungsbranche tätig. In diesem Teil geht es um die Stammfamilie und die Familie der ältesten Tochter Fanny. Mitglieder dieser Familie führten Modehäuser, eine Baumschule, waren Lehrer oder Rechtsberater . Ein Nachkomme war sogar Jesuitenpater.

Peter Parzer (1937-2010)
Private Gräber · 21. Januar 2023
Peter Parzer stammte aus einer Familie von Bäckern und Gastronomen. Sein Großvater gründete u.a. das "Bratwurstglöckerl" in Wien. Sein Vater erbte von seinem Onkel 2 Bilder von Egon Schiele und 2 Klimt-Gemälde. Die Klimt-Bilder gingen später in Peter Parzers Besitz über. Er selbst sammelte ebenfalls Kunstwerke, vorwiegend von Gerhart Frankl. In seinem Testament vermachte er seine gesamte Kunstsammlung dem Belvedere bzw. der Republik Österreich.

Ferdinand Keibl (1863-1912)
Private Gräber · 14. Januar 2023
Ferdinand Keibl übernahm im 3.Wiener Gemeindebezirk, in der Landstraßer Hauptstraße 128 einen Sattlerbetrieb und fertigte Kutschen. Um die Jahrhundertwende produzierte er dann Autokarosserien für verschiedene Automarken. Seine Modelle waren sehr gefragt und erzielten viele Preise und Auszeichnungen. Nach Ferdinand Keibls plötzlichem Tod 1912 führten seine Erben das Unternehmen weiter.

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